Das Lernen will gelernt sein ...
Deshalb führen wir auch im Schuljahr 2011-2012 wieder das Methodentraining durch. Die Termine dafür sind im Jahreskalender verzeichnet. (Der aktuelle Kalender 2011/12 ist trotz anders lautender Bildtitel hinterlegt.)
„Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln.“ (Erich Kästner)
Es geht nicht nur darum, viel Wissen anzuhäufen. Das schaffen wir auch gar nicht. Heute, da sich das Wissen in der Welt alle 4 Jahre verdoppelt, muss es eher darum gehen, wie man mit Wissen umgeht. Fachliche Kompetenz ergibt sich damit zunehmend aus der Fähigkeit, die richtigen Quellen auswählen zu können, Informationen danach kritisch zu betrachten und entsprechend zu bewerten, um sie dann angemessen aufzubereiten und letztlich ansprechend zu vermitteln. An diesem Punkt setzen wir mit unserem METHODENTRAINING an. Dazu folgende Übersicht:
In 6 Komplexen wollen wir monatlich in den Klassenstufen 5-10 gemeinsam mit den Schülern u. a. Mittel und Wege herausarbeiten, wie zu lernender Stoff möglichst effektiv erarbeitet und behalten werden kann -> Lernen lernen, aber auch, wie man ihn aufbereitet -> Methoden wissenschaftlichen Arbeitens und präsentiert -> Visualisieren und Gestalten.
Dabei begleiten wir den Fachunterricht dahingehend, dass Inhalte und Anforderungen der einzelnen Trainings auf die Lehrpläne abgestimmt sind und wir gemeinsame und für alle Fächer einheitliche Bewertungskriterien festlegen und umsetzen.
Doch nicht nur auf die einzelnen Fächer soll sich unser Training von Grundkompetenzen erstrecken. Besonders im täglichen Umgang miteinander, in Gruppenarbeiten, im fächerverbindenden Unterricht, in Projekten und darüber hinaus in Verbindung mit unserem Berufsorientierungskonzept werden die oben genannten Kompetenzen immer wieder und in verschiedenen Situationen abgefordert. Es werden also auch -> soziale Kompetenzen geschult.
Letztlich wollen wir Schüler ins Leben entlassen, die für sich selbst Stellung beziehen können, die sich zurechtfinden und für sich über ihre Zukunft entscheiden. Dahinter verbirgt sich, was wir als persönliche Kompetenz bezeichnen.




