Präsentation “Architektur macht Schule”

Das Projekt „Architektur macht Schule“ ermöglicht Schülerinnen und Schülern, sich im Unterricht und in Projekten, gemeinsam mit der Gemeinde Borsdorf und unter Anleitung eines betreuenden Architekten, praktisch mit Architektur, Stadtplanung und der Gestaltung ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler einserseits an das Thema “Architektur” heranzuführen und ihnen gleichzeitig die Gelegenheit zu geben Veränderungen in ihrer Umgebung zu bewirken. Das Projekt wird initiiert und gefördert von der Stiftung Sächsicher Architekten und betreut von der Leader-Region Muldental. Begleitet wird es an unserer Schule zudem tatkräftig von der Gemeinde Borsdorf sowie dem Architekten Andreas Leipold. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei allen Beteiligten für die tolle und engagierte Zusammenarbeit danken!
Der große Meilenstein in jedem Schuljahr ist die große gemeinsame Projektpräsentation aller teilnehmenden Schulen in Sachsen. Diese fand gestern im Volkshaus Thum statt. Dort stellten die Schülerinnen und Schüler auf großer Bühne ihre Entwürfe vor und erläuterten, wie sie sich mit ihrem jeweiligen Thema auseinandergesetzt hatten. Dabei zeigte sich eine beeindruckend große Bandbreite an Ideen, Herangehensweisen und Umsetzungen. Eines aber hatten fast alle Projekte gemeinsam: den Wunsch nach mehr Plätzen und Begegnungsorten für junge Menschen im öffentlichen Raum.
Natürlich war auch das FGB dort vertreten. Da das Projekt in unserem Profilunterricht verankert ist, reiste gestern der gleichnamige Modulkurs der Klassen 9/10 nach Thum. Dort präsentierten zwei Schüler der Klassenstufe 10 souverän, vor ca. 250 Menschen, unseren derzeitigen Arbeitsstand zur Neugestaltung des Grünstreifens an der MZH.
Außerdem bot der Tag reichlich Gelegenheit, um mit den anderen Schulen bzw. Jugendlichen in den Austausch zu kommen und für unser weiteres Vorgehen Inspiration zu sammeln. Nach einem bereichernden Tag ging es dann zurück nach Hause.
Insgesamt zeigte sich wieder einmal auf beeindruckende Weise, wie reflektiert die jungen Menschen sich mit Herausforderungen auseinandersetzen und wie sie daran wachsen. Es ist großartig, dass es Formate wie “Architektur macht Schule” gibt, in denen die Jugendlichen sich mit alltagspraktischen Themen auseinandersetzen und nebenbei verschiedene Kompetenzen erlernen und verknüpfen: So arbeiten sie innerhalb des Projektes handwerklich und gestalterisch, lernen viel über Planung, Zusammenarbeit und verschiedene Perspektiven. Und erfahren beiläufig viel über den Beruf des Architekten, mit all seinen Facetten.





